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Feedburner - Fachzeitschrift für erneuerbare Energien

Für Planungsbüros, Anlagenbau, Öffentliche Hand, Fachhandel und Endverbraucher
  1. Energie und Energieträger im Kontext von Niedrigst- und Plusenergie-Gebäuden

    Zukunftsfähige Energiekonzepte für Einfamilienhäuser. Energetische Anforderungen, Variantenaufstellung und energetische Bewertung der Varianten. Auch wenn schon viel über den Niedrigst-, Null- und Plus­energie-Gebäudestandard geschrieben worden ist, soll hier nochmals klargestellt werden, dass jedes Gebäude ein Energieverbraucher ist. Gebäude bieten aber die Möglichkeit, Systeme und Infrastruktur zu installieren, die Erneuerbare Energien in Nutz- bzw. Endenergie umwandeln und bereitstellen. Allen voran ist hier die Photovoltaik (PV) zu nennen. Wenn Verluste und Verbrauch von Energie auf der einen Seite und die Bereitstellung aus Erneuerbarer Energie auf der anderen Seite gleich groß sind, spricht man von einem Nullenergie-Gebäude. In der logischen Folge ist ein Plusenergie-Gebäude so ausgestattet, dass dort mehr Nutz- und Endenergie aus Erneuerbaren Energiequellen erzeugt, als verbraucht wird. In diesem Fall muss der Energieüberschuss in ein Wärme- oder Stromnetz eingespeist werden. Eine attraktive Alternative ist die Nutzung des Stromüberschusses, um Batterien für die Elektromobilität zu laden. Entscheidende Fragen bei der Energiebilanzierung sind der Bilanzierungszeitraum und die Anrechenbarkeit verschiedener Energieformen; beispielsweise ob ein PV-Stromüberschuss im Sommer mit einem erhöhten Heizwärmebedarf im Winter gegengerechnet werden kann. Für den schon bald gesetzlich geforderten Niedrigstenergie-Gebäudestandard liegen hierzu in Deutschland noch gar keine verbindlichen Definitionen vor.
  2. Einfluss der Takthäufigkeit auf Schadstoffemissionen von Heizkesseln

    Die Heizlast von Gebäuden variiert in Abhängigkeit von schwankenden jahreszeitlichen und nutzungsbedingten Einflüssen stufenlos zwischen Null und dem Maximalwert. Ein Heizkessel muss seine Wärmeleistung dementsprechend anpassen, um den Wärmebedarf abdecken zu können. Die Leistungsanpassung erfolgt durch die Modulation des Brenners innerhalb seines Modulationsbereichs. Im Idealfall entspricht dabei die benötig­te Heizleistung der bereitgestellten Wärmeleistung des Heizkessels. Jedoch ist die Leistungsmodulation in der Praxis oft nur schwierig oder gar nicht möglich. Zwar wurden in der Vergangenheit große Fortschritte bezüglich der Größe des Modulationsbereichs gemacht, allerdings können Heizkessel nur auf ca. 15-30% der Nennwärmeleistung stufenlos heruntermodulieren. Durch die bauphysikalischen Verbesserungen der Gebäude ist die benötigte Heizleistung oftmals so klein, dass sie außerhalb des Modulationsbereichs liegt. Daher arbeiten die Heizkessel häufig in einem Taktbetrieb, in dem im Mittel die benötigte Heizleistung bereitgestellt wird.
  3. Kontrollierte Wohnraumlüftung in Wohnpyramide

    Einen Hauch von Ägypten versprüht eine noch nie zuvor realisierte Konstruktion in Bönnigheim im Landkreis Ludwigsburg. Die Wohnpyramide ist durch ihren mediterranen Stil von außen wie von innen ein echter Hingucker. Ein besonderes Highlight des Energie-Plus-Hauses ist auch die intelligente Gebäudetechnik, die bis ins kleinste Detail auf höchste Energieeffizienz getrimmt wurde. Die ganzheitlichen Helios KWL®-Systemlösungen sorgen dabei für ein angenehmes Wohlfühlklima in den gläsernen vier Wänden.
  4. Biologisch wirksames Licht energieeffizient realisieren

    Eine Innenbeleuchtung, die durch dynamische, tageslichtähnliche Verläufe die Lebensqualität verbessert, ist längst ein Thema, das Lichthersteller und Nutzer gleichermaßen fasziniert. Dennoch handelt es sich dabei nicht um eine reine Beleuchtungsthematik. Denn erst mithilfe von Sensorik und intelligentem Lichtmanagement lässt sich das biologisch wirksame Licht energieeffizient umsetzen.
  5. Neue ISO 16890 verlangt Umdenken bei Luftfiltereinsatz

    Die ISO 16890 ersetzt seit Januar 2017 die bisher gültige Europanorm zur Klassifizierung von Luftfiltern. Nach einer Übergangszeit steht die Ablösung der EN 779:2012 an. In Zukunft werden die Ergebnisse aus dem Labor vielmehr dem Verhalten von Luftfiltern in realen RLT-Anlagen gerecht. In Anlehnung an Veröffentlichungen von WHO und Umweltbehörden ersetzen die Feinstaubfraktionen ISO ePM1, ISO ePM2,5, ISO ePM10 sowie Grobstaub mit ISO coarse die bisherigen Filterklassen G1 bis F9. Außerdem informiert ein Produktlabel über die prozentuale Abscheideleistung des Filters für seine höchste Feinstaubgruppe.