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Heizungs- und Lüftungstechnik – die unbekannten Wesen
Verschiedene Referenten

Dieses Modul geht über die üblichen Grundlagen hinaus. Es beschäftigt sich mit aktuellen Fragen und Problemstellungen, die sich aus der täglichen Energieberatungspraxis ergeben. Beispiele:

   1. Was sind die Voraussetzungen für die Nutzung des Brennwerts?

Ob Heizöl- oder Erdgaskunde - bei jedem neuen Kessel empfiehlt der Installateur einen Brennwertkessel, der meist sogar billiger als ein NT-Kessel ist. Als Argument dafür wird stets die hohe Energieeinsparung genannt. Gezeigt wird, wie hoch diese tatsächlich ist.

 

   2. Wann kann welches BHKW wo wirtschaftlich eingesetzt werden?

Der Einsatz von Mikro-KWK in Einfamilienhäusern wird von Herstellern stark beworben und von Hauseigentümern zunehmend gewünscht. Beantwortet werden muss dabei u.a. die Frage der Wirtschaftlichkeit. Dazu wird ein konkretes Beispiel durchgesprochen (gerne auch aus dem Teilnehmerkreis).

 

   3. Was sind die Standardfunktionen einer Heizungsregelung und wie sind diese zu optimieren?

Die witterungsgeführte Regelung über die Heizkurve ist das Herzstück jeder Anlage. In vielen Fällen ist jedoch auch 15 Jahre nach ihrem Einbau noch immer die „Werkseinstellung“ aktiv. Beantwortet werden muss dann die Frage nach der richtigen Einstellung. Dazu werden neben der Vielfalt der Regelungen die wichtigsten und notwendigsten Einstellmöglichkeiten sowie die Steuerungen besprochen.

 

   4. Wie funktioniert der hydraulische Abgleich?

Keine Förderung einer neuen Heizungsanlage ohne hydraulischen Abgleich! So weit die Theorie. Gezeigt wird die Praxis des hydraulischen Abgleichs in Abhängigkeit der verschiedenen Wärmeerzeuger für die Anwendung als Energieberater. Grundlage - auch zur Weitergabe an den Installateur als Ausführendem - ist u.a. die Berechnung der Heizlast.

 

   5. Wie wird der effektive Luftwechsel berechnet?

Für den Abgleich des rechnerischen mit dem tatsächlichen Energieverbrauch muss vor allem die Nutzung berücksichtigt werden. Neben Innentemperaturen und internen Wärmegewinnen spielt dabei der effektive Luftwechsel eine Rolle. Er sollte deshalb bei Fensterlüftung wenigstens überschlägig ermittelt werden können, bei Lüftungsanlagen dagegen genau berechnet werden.

Diese und andere Fragen auch aus dem Teilnehmerkreis werden praxisorientiert behandelt und durch Rechenbeispiele vertieft. Dazu werden die haustechnikbezogenen Bereiche der EnEV durchgesprochen.